Karin Schmitt, die exen

Das Porträt eines Vogels

SpielZeiten

Do.: 15.2.2024 / 20 Uhr

Fr.: 16.2.2024 / 20 Uhr

Sa.: 17.2.2024 / 20 Uhr

 

Do.: 22.2.2024 / 20 Uhr

Fr.: 23.2.2024 / 20 Uhr

Sa.: 24.2.2024 / 20 Uhr

 

Schulaufführungen:

Fr.: 16.2.2024 / 10 Uhr

Fr.: 23.2.2024 / 10 Uhr

 

Für die Schulaufführungen kontaktieren sie uns gerne unter schule@pilkentafel.de


Im Juni 2021 schwang sich der französische Maler Claude Henri Schmitt mit Leichtigkeit in die Lüfte , nach einer langen und schweren Verwandlung in einen Vogel.

 

Diese Verwandlung heißt mit medizinischem Namen die Lewy-Körper Demenz, eine neurodegenerative Erkrankung, die unter anderem Gleichgewichtsverlust, Wahrnehmungsstörungen und ausgeprägte visuelle Halluzinationen verursacht.

 

Die Figurenspielerin Karin Schmitt, die auch die Tochter des Malers ist erinnert sich an ihren kranken Vater, an seine fortschreitende und unabwendbare Verwandlung und versucht mit Empathie, Zärtlichkeit und Sensibilität sein Porträt zu skizzieren.

In dem gewaltigen Kontrast zwischen dem immer schwächer werdenden Menschen und der überwältigenden Kraft der Bilder sucht sie nach Eindrücken, Emotionen, Empfindungen, die über das Autobiographische hinweg das tief Menschliche berühren.

Karin Schmitt

Karin Schmitt hat Figurentheater an der Ernst Busch Schule in Berlin studiert. Sie ist Teil des Figurentheaterkollektivs die Exen und erarbeitet Soli für Kinder und Erwachsene und spielt sie in ganz Deutschland und Frankreich.

Sie ist Mitglied der Tafelrunde. In der Pilkentafel war sie u.a. zusammen mit dem Cellisten Uwe Schade in "Anywhere out of the world" und "Gevatter Tod, Gebrüder Grimm und Rilke" zu sehen, in denen literarische Vorlagen bearbeitet werden. Hier macht sie sich nun auf einen ganz neuen Weg und tritt stärker als je zuvor als Person hervor. Die französische Premiere von "Das Porträt eines Vogels" war im August 2023 im Palais des Congrès de Vittel (F), jetzt freuen wir uns auf die deutsche Premiere bei uns.

 



Mitwirkende

Konzept, Spiel: Karin Schmitt / Bilder: Claude Henri Schmitt / Musik: Heino Sellhorn / Dramaturgie: Elisabeth Bohde / Bühne und Puppe: Christof von Büren mit den Stimmen von: Carsten Hentrich und Elke Cybulski


Förderer

gefördert durch das Land S-H und das Programm „Global village projects“ des Fonds darstellende Künste.