Ein Tag ohne Frau­en

Pame­la Hogan & Hrafnhil­dur Gun­n­ars­dót­tir

In Koope­ra­ti­on mit film:korte und dem Gleich­stel­lungs­bü­ro der Stadt Flens­burg

im Rah­men des fem march

06.03. , 20 Uhr

Was, wenn sich jede Frau ein­fach einen Tag frei neh­men wür­de

Als 90 Pro­zent der islän­di­schen Frau­en an einem Herbst­mor­gen im Jahr 1975 ihre Arbeit nie­der­leg­ten und ihre Häu­ser ver­lie­ßen, weil sie sich wei­ger­ten zu arbei­ten, zu kochen oder sich um die Kin­der zu küm­mern, brach­ten sie ihr Land zum Still­stand und kata­pul­tier­ten Island zum „bes­ten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“.
Zum ers­ten Mal von den Frau­en selbst erzählt und mit spie­le­ri­schen Ani­ma­tio­nen ver­se­hen, ist EIN TAG OHNE FRAUEN sub­ver­siv und uner­war­tet lus­tig. „Wir lieb­ten unse­re chau­vi­nis­ti­schen Schwei­ne“, erin­nert sich eine der Akti­vis­tin­nen, “wir woll­ten sie nur ein wenig ver­än­dern!“ Der Film erschien pünkt­lich zum 50. Jah­res­tag des Streiks im Jahr 2025 und regt mit sei­ner Bot­schaft über die kol­lek­ti­ve Kraft der Frau­en, die Gesell­schaft zu ver­än­dern, dazu an, das Mög­li­che neu zu den­ken.

©Rise­andS­hi­ne-Cine­ma

Im Anschluss an die Film­vor­füh­rung laden das Gleich­stel­lungs­bü­ro und die Pil­ken­ta­fel zu einem Gespräch, um genau das zu tun: das Mög­li­che zu den­ken.

In Flens­burg ist der gan­ze März Frau­en* Monat: Der fem march ist ein Akti­ons­mo­nat, in dem Ver­an­stal­tun­gen zu femi­nis­ti­schen, frau­en­po­li­ti­schen, quee­ren und geschlech­ter­be­zo­ge­nen The­men gebün­delt prä­sen­tiert wer­den.  Je mehr Män­ner die Welt ver­bren­nen, Frau­en zurück­drän­gen, ihre Macht­kämp­fe in Krie­gen und häus­li­cher Gewalt aus­le­ben, des­to wich­ti­ger wird es, den öffent­li­chen Raum zu behaup­ten. Die­seVer­an­stal­tun­gen ist Teil die­ses Pro­gramms.