19. , 20., 21. März, 20 Uhr
Erwachsene und Jugendliche ab ca. 9. Klasse / 15 Jahre
Wir müssen über das Erben sprechen! – Das sagen nicht nur Brexit Coloda, das fanden vor einem Jahr auch begeisterte Zuschauer*innen in Flensburg und vielen anderen Orten.
Und so laden wir die beiden noch mal ein: Zwei adelige Privilegierte auf einer Grenzerfahrung zwischen Aktionismus und Hedonismus. Mit wortgewaltigen Liedern lassen sie Hochkultur mit Popkultur kollidieren und stellen elementare Fragen an das Erbe und die bröckelnde Gesellschaft auf einem ächzenden Planeten.
Ein 90-minütiges Stück zwischen Theater, Performance und Musik, mit einem geerbten Konzertflügel voller Überraschungen. Durch Einflüsse aus Klassik, Punk, Elektronik, Pop und Songwriting schaffen zwei revoltierende Randfiguren ein neues Genre: Neo-Musical. Neo-Musical bedeutet die Disneyfizierung der Realität aus dem Genre Musical herauszuexorzieren und die Abgründe des Kapitalismus singbar zu machen. Aber der Humor muss bleiben! Das Erbe fragt nach Ressourcenverteilung, Solidarität und dem guten Leben. Dürfen die Wohlständischen diesen Kampf überhaupt kämpfen? Wer erbt hier was und wieviel? Und hast du Erbscham? Diesen Planeten erben wir jedenfalls alle.
Weitere Informationen: Brexit Colada
Performance: Brexit von Buttlar, Colada (Pseudonym)
Produktion: Farina Jäger-Stabenow, Lionel Tomm
Ton: Jannik Bessert
Bühnenbild: Jirka Zett
Dramaturgisches Auge: Eva-Maria Glitsch, Paula Jütting, Matthias Schulze-Kraft
Sound Engeneering: Benedikt Hollerbach, Jakob Schumo
Über
Im Kollektiv legen die beiden Performenden seit 2019 einen Fokus auf Analyse, Infragestellung und spielerische Neuordnung gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Dafür bauten sie in Hamburg das Amt für Superkräfte im öffentlichen Raum auf, praktizierten 3 Jahre künstlerische Reichtumsforschung und ließen u.a. das Projekt Helft den Reichen folgen. Die Premiere war im Lichthof Theater Hamburg und wir suchen gemeinsam nach einer Finanzierung für die Nachfolge Produktion Die Ehe.






