04. November, 18 Uhr Einblick in die Probenvorbereitung, 19 Uhr Öffentliche Generalprobe
05. November — FLENSBURG PREMIERE
06./ 07. November, jeweils 20 Uhr
Mit „Bam 밤“ („Nacht“ auf Koreanisch) lädt TachoTinta zu einem Trauerfest aus neuen kollektiven Ritualen ein. Der Raum füllt sich mit choreografischen Widmungen, Trinksprüchen, Feiern und Tänzen, inspiriert von migrationsbedingter Trauer. Vier Performende und Publikum machen Platz für Frustration, Nostalgie, Sehnsucht und Hoffnung. Ausgangspunkt sind Beobachtungen zu den emotionalen und körperlichen Folgen, die Migration mit sich bringen kann. TachoTinta verbindet zeitgenössischen Tanz
mit Gebärdenpoesie, Musik und Videokunst.
Diese Produktion wendet sich an ein größeres Publikum, als es uns sonst oft möglich ist, denn auf der Bühne herrschen Vielsprachigkeit und Multiperspektivität. Und weil niemand alle Sprachen auf der Bühne versteht, versteht jede*r den eigenen Teil.
Konzept & künstlerische Leitung: Mijin Kim, Silvia Ehnis Perez Duarte
Co-Kreation & Performance: Mijin Kim, Silvia Ehnis Perez Duarte, Enis Turan, Hyemi Jo
Dramaturgie: Robin Junicke
Access Dramaturgie: Rafael-Evitan Grombelka
Video: Jihanna (Hanna Noh & Jiha Jeon)
SoundDesign: Nicolas Berge & Szymon Wójcik
Lichtdesign: Simon Lenzen

Über
TachoTinta ist ein 2017 gegründetes choreografisches Kollektiv mit Sitz in Nordrhein-Westfalen unter der künstlerischen Leitung von Silvia Ehnis Pérez Duarte und Mijin Kim in enger Zusammenarbeit mit dem Dramaturgen Robin Junicke. Mit einer Prise Selbstironie und einer Neugier für das Rohe entwerfen sie temporäre choreografische Universen. Gemeinsam nähern sie sich Fragen der Körperlichkeit und des Storytellings aus einer transkulturellen Perspektive und lassen sich von den Hürden und Missverständnissen auf dem Weg dorthin inspirieren.
Die Theaterwerkstatt Pilkentafel und TachoTinta verbindet eine langjährige Zusammenarbeit, um zeitgenössischen Tanz in Flensburg zu präsentieren. Seit ihrer ersten Bühnenproduktion entstehen die Arbeiten von TachoTinta in Flensburg, wo sie im Rahmen ihres Entstehungsprozesses geprobt und präsentiert werden, bevor sie an Theatern in ganz Deutschland zu sehen sind.
Gefördert durch:






