Die Din­ge und das Ver­schwin­den

26. Novem­ber — PREMIERE
27., 28. Novem­ber, jeweils 20 Uhr

Die Mut­ter ist tot, das Haus muss geleert und ver­kauft wer­den. Und da sind sie, die Objek­te, die einen anstar­ren. Man hält kurz inne und schon ist es zu spät; schon haben sie ange­fan­gen zu erzäh­len und man wird ihre ein­dring­li­che lei­se Stim­me nicht mehr los.

Es sind All­tags­ob­jek­te, Lieb­lings­ob­jek­te, Din­ge, die von Men­schen erzäh­len und von der Zeit, die ver­geht, die manch­mal Fra­gen auf­wer­fen oder ihre Geheim­nis­se nicht preis­ge­ben wol­len und die von der Viel­schich­tig­keit eines Men­schen­le­bens zeu­gen.

So zeich­nen die erzäh­len­den Objek­te ein kalei­do­skop­ar­ti­ges Bild von einer Frau – der Mut­ter der Dar­stel­le­rin – und holen sie für einen Moment aus der Anony­mi­tät und den zer­mal­men­den Rädern der Zeit her­aus. Zugleich hin­ter­fra­gen sie auch das Erbe, das Müt­ter ihren Töch­tern wei­ter­ge­ben.

Text&Spiel: Karin Schmitt
Musik: Hei­no Sell­horn
Künst­le­ri­sche Mit­ar­beit & Dra­ma­tur­gie: Eli­sa­beth Boh­de
Büh­ne & Figur: Chris­tof von Büren

Fotos

Über

Karin Schmitt, in Frank­reich gebo­ren und auf­ge­wach­sen, hat Figu­ren­thea­ter an der Ernst-Busch-Schu­le in Ber­lin stu­diert und wohnt in der Nähe von Plön auf
einem Rest­hof. Sie ist Teil des Figu­ren­thea­ter­kol­lek­tivs die exen, erar­bei­tet Soli für Kin­der und Erwach­se­ne und spielt sie in Deutsch­land und Frank­reich.

Sie ist Mit­glied der Tafel­run­de und arbei­tet schon lan­ge mit Eli­sa­beth Boh­de als Dra­ma­tur­gin zusam­men. Nach den Lite­ra­tur-Bear­bei­tun­gen GEVATTER TOD, GEBRÜDER GRIMM UND RILKE und ANYWHERE OUT OF THE WORLD mit dem Cel­lis­ten Uwe Scha­de, mach­te sie sich mit DAS PORTRAIT EINES VOGELS 2024 und BLAUEN HERZENS 2025 auf einen ganz neu­en, per­sön­li­che­ren Weg und geht die­sen mit DIE DINGE UND DAS VERSCHWINDEN wei­ter. Wie­der ent­wi­ckel­te Hei­no Sell­horn pass­ge­nau und sen­si­bel Klang­land­schaf­ten.

För­de­rung

Die­se Pro­duk­ti­on wur­de geför­dert durch: