Spiel­plan 26/01

Wir beginnen das Jahr mit Lieblings-Stücken, also mit Aufführungen von Kolleg*innen aus unserem Programm vom letzten Jahr, die eine Wiederholung verdienen. Lieblingsstücke, das heißt auch, dass wir selbst in diesen düsteren Zeiten deutlich resilienter sind, wenn wir Produktionen und Künstler*innen zeigen, die eben Lieblingsstücke sind.

Lie­bes Publi­kum!

Wir begin­nen das Jahr mit Lieb­lings-Stü­cken, also mit Auf­füh­run­gen von Kolleg*innen aus unse­rem Pro­gramm vom letz­ten Jahr, die eine Wie­der­ho­lung ver­die­nen. Lieb­lings­stü­cke, das heißt auch, dass wir selbst in die­sen düs­te­ren Zei­ten deut­lich resi­li­en­ter sind, wenn wir Pro­duk­tio­nen und Künstler*innen zei­gen, die eben Lieb­lings­stü­cke sind. Haben Sie/ habt Ihr auch (ande­re) Lieb­lings­stü­cke, also Pro­duk­tio­nen, die ihr noch mal sehen wollt, oder die ihr ver­passt habt und sehen woll­tet?

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Doch lei­der ist das Leben kein Wunsch­kon­zert und nicht alles, was Ihr/ Sie oder wir uns wün­schen, kön­nen wir des­halb auch zei­gen. Euer Wunsch kann uns also nicht Befehl, son­dern nur Anre­gung und Ori­en­tie­rung sein.

Auf­füh­run­gen von Kolleg*innen brau­chen immer eine zusätz­li­che Finan­zie­rung. Unse­re Mit­glied­schaft in den bei­den bun­des­wei­ten Netz­wer­ken NFT und flau­sen+, mit denen wir Künstler*innen aus ande­ren Städ­ten zu Gast­spie­len, Kopro­duk­tio­nen und Sti­pen­di­en ein­la­den konn­ten, hat in den letz­ten Jah­ren einen wesent­li­chen Teil unse­res Pro­gramms ermög­licht. Das war durch Gel­der des Pro­gramms „Ver­bin­dun­gen För­dern“ des Bun­des­ver­bands der Frei­en Dar­stel­len­den Küns­te aus Mit­teln des Beauf­trag­ten für Kul­tur und Medi­en finan­ziert. Nun ist die­se Netz­werk­ar­beit nach 5 Jah­ren sehr erfolg­rei­chen Wir­kens aus­ge­lau­fen und es gab kei­ne poli­ti­sche Mehr­heit für eine Wei­ter­füh­rung unter dem neu­en Kul­tur­staats­mi­nis­ter Wolf­ram Wei­mer. Und ja, wir neh­men das durch­aus per­sön­lich! Denn der Kul­tur­etat wur­de gestei­gert, aber die Frei­en Dar­stel­len­den Küns­te und ihre Struk­tu­ren wur­den nicht gesi­chert. Und ja, wir deu­ten dies als Zei­chen eines Kul­tur­kampfs von oben.

Des­we­gen ist die soli­da­ri­sche Zusam­men­ar­beit, über­re­gio­nal und in die­ser Stadt, die uns seit Jah­ren trägt und die wir mit­tra­gen, wich­ti­ger denn je! Und so fin­det viel Pro­gramm im März im Rah­men des FemM­arch statt. Mehr denn je ver­ste­hen wir uns in die­sem neu­en Jahr nicht nur als ein Ort, an dem Thea­ter gespielt wird, son­dern auch als ein Ort für Aus­tausch, Dis­kus­si­on, Dis­kurs und eben Soli­da­ri­tät.