Ist männlich normal?

Ein Gespräch

Wir haben, angeregt durch die Aufführungen, drei Bereiche ausgemacht, in denen auf sehr unterschiedliche aber stets folgenreiche Art Normen bestimmt und festgelegt werden.

 Für jedes Thema laden wir die Macher*innen der Theaterstücke und Expert*innen aus unserem Umfeld ein. Für jeden Abend finden wir ein besonderes Format, um gemeinsam über die Wirkungen und Auswirkungen von Normen, Normalitäten, Normativität, Ausgrenzungen, Deutungshoheit etc. nachzudenken.

Gemeinsam meint gemeinsam mit allen. Denn wer macht keine Erfahrungen dazu! Und wie kann man sie anders relativieren als im Gespräch, in der Begegnung. 

Wir wollen einen Raum schaffen für ergänzendes und nicht ausschließendes Reden, damit auch aktives, kritisches, aber nicht ergebenes, abgrenzendes Zuhören möglich wird.

 In dieser Gesellschaft, in der es zwischen dem intimen Gespräch unter Eingeweihten, Familienmitgliedern, Freunden oder Kolleg*innen und den Missverständnissen, Selbstdarstellungen, Rechthabereien und Hasstiraden in den angeblich sozialen Medien kaum mehr Orte gibt, in dem Dinge öffentlich und intim besprochen, ausgehandelt, erkannt, verstanden oder auch nur zur Kenntnis genommen werden können, sehen wir es als unsere Aufgabe an, das Theater zu einem solchen Ort zu machen.

 



Ein Gespräch mit:

DIE SOZIALE FIKTION, Henning Brüggemann, Christine Thon (Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Geschlechterforschung an der Europa-Universität Flensburg), Marlene Langholz-Kaiser (wiss. Mitarbeiterin Abteilung Sozial- und Bildungsökonomik an der Europa-Universität Flensburg), Ute Morgenroth (Ev. Frauenwerk) und Alina Gerhard (Feministische Aktion Flensburg)

18. September, 20.00 Uhr

10,-€ für Förder*innen

05,-€ für alle

03,-€ für Schüler*innen, Student*innen & Sozialpassinhaber*innen

 

Eintritt nur an der Abendkasse