Decolonize!

Ein Gespräch über die Notwendigkeit, uns neu zu erinnern

Die Debatte um das Berliner Humboldt-Forum hat hierzulande ein Thema ins öffentliche Bewusstsein gebracht, das jahrzehntelang verdrängt, vergessen oder verklärt wurde: Die global verflochtene Geschichte des Kolonialismus und ihre bis heute nachwirkenden Folgen. Die Frage zum Umgang mit Kulturgut aus kolonialen Kontexten bewegt die Feuilletons. Die Auseinandersetzung mit dem materiellen Erbe des Kolonialismus zeigt, dass die Dekolonisation unserer Gesellschaft einer neuen, postkolonialen Erinnerungskultur bedarf.

Als Impuls und Auftakt wird der Kurzfilm „Café Togo“ von Gregor Kasper und Musquiqui Chihying zu sehen sein.

Es diskutieren:

Aminata Touré, Sprecherin für Flüchtlings-, Frauen und Gleichstellungs-, sowie Verbraucher*innenschutzpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Dr. Thomas Overdick, Kulturanthropologe. Von 2007-2017 Leiter des Flensburger Schifffahrtsmuseums, Co-Kurator der Ausstellung „Rum, Schweiß und Tränen“. Seit 2017 Projektkoordinator für das Deutsche Hafenmuseum und die Aufarbeitung des kolonialen Erbes Hamburgs in der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.
Moderation:

Dr. Inken Carstensen-Egwuom, wissenschaftliche Mitarbeiterin am interdisziplinären Institut für Umwelt-, Sozial- und Humanwissenschaften der Europa-Universität Flensburg, Abteilung Geographie.



09. März, 18.00 Uhr

Eintritt

10,-- € für Förderer*innen  
  5,-- € für jede*n  
  3,-- € für Schüler*innen, Student*innen, Sozialpassinhaber*innen

 

Reservierungen können per Mail an info@pilkentafel.de getätigt werden.