Torsten Schütte

* 1961, Bremen. Torsten Schütte wäre nach Wünschen und Plänen seiner Eltern niemals Schauspieler geworden. Am Anfang stand der Sport und die Bewegungsfreude (Judo) und der Wunsch Musik zu machen, Gitarre, Querflöte, Klavier – kein Instrument wollte, trotz Talent und Disziplin so recht passen. Das Theaterspielen wurde immer attraktiver, aber dann folgte erstmal eine Ausbildung zum Handwerker, zum Tischler. Seit 1985 spielt er ausschließlich Theater. Er nahm Unterricht in Eutonie, Tanz, Stimmbildung, Gesang und lernte auf Proben und in Aufführungen. Er prägte durch seine Spiellust und Präzision, (die des Handwerkers) aber auch durch seine Ironie und feine Distanz den „Stil“ Pilkentafel. Mehr und mehr wurde er als Schauspieler ein Autor, der quasi mit dem Körper im Spiel Stücke schreibt. Er spielt und lehrt spielen, aber er muss auch bauen, planen, organisieren, buchführen, geschäftsführen. 
Seit 1985 lebt und arbeitet er vor allem in, für und von der Theaterwerkstatt Pilkentafel. Er ist manchmal als Darsteller in den Musikperformances von Matthias Kaul (Bayerische Opernfestspiele) zu sehen.
Außerdem ist Torsten Schütte Vater von Lotta *1992 und Anton * 1996.